Freitag, 29. Oktober 2010

Unscharf weiter ...

... mit der noch aufwendigeren Börse:

Sie ist einfach wunderschön, aber nie im Leben werde ich den Geist verstehen, der sich alle diese komplizierten, aufeinander aufbauenden, wirklich gut durchdachten unzähligen Taschen und Verstecke in dieser Börse ausgedacht hat!

Schon als in der Anleitung stand "Hemden- oder Blusenstoffe, oder Stoffe ähnlicher Dicke" hätte ich stutzig werden müssen. Bei mir müssen Taschen (und Börsen sind ja kleine Taschen, die wir einfach in große Taschen stecken) immer wenigstens ein klein wenig Stand haben. Gott sei Dank hab ich die Schnittteile nicht wie ich eigentlich wollte verstärkt, sondern nur ein wenig festeres Leinen verwendet, sonst hätte die Feste und Breite der Börse alle meine bestehenden großen Taschen gesprengt und ich hätte gleich eine neue nähen müssen ...

Also, los geht's:

Aufgeklappt, zur rechten die versnapte Münztasche,
darunter natürlich eine kleine Einschubtasche.
Zur linken findet sich meine Monatskarte in einer Tasche, die auf der Rückseit noch eine Reißverschlußtasche beherbergt ...

... und die zur anderen Seite geklappt werden kann,
damit man an die fünf Kartenfächer kommt.
Ach ja, und man sieht hier noch wunderbar die zwei türkisen Reißverschlüsse,
einer für die Tasche in der Mitte, die ich beim oberen Foto zu erwähnen vergessen hatte ...

... ein Scheinefach darf natürlich nicht fehlen ...

... und hier nochmal so Einiges auf einen Blick,
denn alles ist wirklich auf keinem Foto zu sehen ...

Mein Fazit zum Geldbörsen nähen:
Tolle Sache, aber wirklich nur für Näh-Menschen, die sich wirklich viel Arbeit machen und überaus sauber arbeiten. Jeder Millimeter Schludrigkeit macht sich hier bemerkbar. Und solche Geschenke muß der oder die Beschenkte wirklich zu schätzen wissen.

Ich find die beiden Börsen wirklich toll und hab sie z. Zt. beide in meiner großen Tasche immer dabei :-)

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